Warum unsere Alleen unersetzbar sind -
Unsere Kritik und Gegenargumente sowie unsere zentralen Forderungen
Mainz wächst und sieht sich zunehmend der Hitze heißer Sommer ausgesetzt. Als dicht besiedelte und stark versiegelte Stadt, ist Mainz dringender denn je auf ihre grünen Oasen, die Alleen und jeden ausgewachsenen Baum angewiesen.
Im Rahmen des städtischen Ausbauprojekts „M wie Zukunft: Meine Straßenbahn-Stadt“ Teilprojekt 3 Heiligkreuzviertel und Uni-Klinik droht den wertvollen Alleen in der Oberstadt und weitern Stadtteilen ein massiver, unumkehrbarer Schaden. So sind die Alleen entlang der Straßen An der Goldgrube, Hechtsheimer Straße, Am Stiftswingert, Göttelmannstraße, Am Linsenberg massiv von den geplanten Trassenführungen des Straßenbahnausbauprojektes bedroht.
Wir als Bürgerinitiative „Mainzer Alleen schützen“ setzen uns für eine nachhaltige, zukunftssichere Stadt- und Verkehrsplanung ein. Wir sagen ausdrücklich JA zu einem modernen ÖPNV – aber NEIN zur Zerstörung unserer schattenspendenden Alleen und Biotope.
Informiert euch über die einzelnen Argumente und unsere Forderungen in dem ihr auf die Links unten klickt oder weiterscrollt.
Alleen und Bäume - Die einzige natürliche Klimaanlage der Stadt
Hohe Versiegelung und negative Baumbilanz in Mainz
Die Illusion von Ausgleichsflächen -
Neuanpflanzungen ersetzen keine gewachsenen Bäume
Ein Blick über den Rhein - Das Beispiel der CityBahn Wiesbaden
Das Weltklima vs. lokaler Klimaanpassung
Anbindung des Heiligkreuzviertels – das Hauptargument in Weisenau
E-Busse und autonome Systeme statt starrer Schienen
Der wahre Grund für den Ausbau: Fördermittel!
“M wie Zukunft - (Meine) Eure Straßenbahnstadt”
Alleen und Bäume: Die einzige natürliche Klimaanlage der Stadt
Ausgewachsene Alleenbäume sind unersetzbare Schutzschild gegen Hitze- und Lärmstress. Ein einziger Alleenbaum verdunstet an heißen Sommertagen hunderte Liter Wasser, spendet Schatten und kühlt das Mikroklima im Quartier spürbar ab.
Hohe Versiegelung und negative Baumbilanz in Mainz
Die Umweltdaten der Landeshauptstadt Mainz zeichnen ein besorgniserregendes Bild: Rote Karte beim Hitze-Check, Schattenmangel, Negative Baumbilanz.
Die Illusion von Ausgleichsflächen
Verweise der Planer auf etwaige Ausgleichsflächen und Neuanpflanzungen weisen wir als ökologische Mogelpackung zurück. Junge Nachpflanzungen können die klimatische und ökologische Leistung alter, gewachsener Alleenbäume auf Jahrzehnte hinaus nicht ansatzweise kompensieren.
Ein Blick über den Rhein:
Das Beispiel der CityBahn Wiesbaden
In Wiesbaden hat man bereits 2020 die Zeichen der Zeit erkannt und den Schutz der historischen Alleen vor das Straßenbahnprojekt Citybahn gestellt.
Weltklima vs. lokaler Klimaanpassung
Der Straßenbahnausbau in Mainz wird das Weltklima nicht retten, riskiert aber vor Ort irreparable Schäden an unserer wichtigsten Klimaanpassung: unseren Bäumen. Es drohen Baumfällungen, radikale Kronenschnitte für Oberleitungen und schwere Wurzelzerstörungen.
Anbindung des Heiligkreuzviertels
Warum die Anbindung des Heiligkreuzviertels über die Goldgrube erfolgen muss, erschließ sich nicht, es sein denn, die Stadtplaner wollen um jeden Preis, koste es was es wolle, Schienen in Mainz verlegen.
E-Busse und autonome Systeme statt starrer Schienen
Der Ausbau des Straßenbahnnetzes in Mainz basiert auf Richtungsentscheidungen aus dem Jahr 2020 und wird bei der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2034 vollends überholt sein. Schon jetzt gibt es kostengünstigere, umweltschonendere und flexiblere Lösungen zum ÖPNV.
Der wahre Grund für den Ausbau: Fördermittel!
Ohne Fördermittel kein Straßenbahnausbau in Mainz.
Der Haupttreiber für die Straßenbahn sind die Fördermittel (Steuergelder)
“M wie Zukunft - (Meine) Eure Straßenbahnstadt”
Dieses Projekt mit starrer Trassenführung und einem Verkehrsmittel aus dem letzten Jahrhundert wird in Mainz von einer kleinen Gruppe Nostalgie verliebter und Ideologie gesteuerter Straßenbahnfreunde getrieben.
Die Bürgerbeteiligung unter dem
Radar - Informationsdefizit
Es ergibt sich eine eklatante Kluft zwischen einem kleinen Kreis von Wissenden und der breiten Bevölkerung entlang der neu geplanten Trassen der Straßenbahn.
Unsere zentralen Forderungen
Wir fordern den Stopp der Planungen durch unser Mainzer Alleen, den Erhalt und die Pflege unseres Baumbestands, den Einsatz moderner E-Mobilität sowie eine ehrliche Bürgerbeteiligung und den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern.
Die Forderungen im Einzelnen:
Alleen und Bäume: Die einzige natürliche Klimaanlage der Stadt
Ausgewachsene Alleenbäume sind unersetzbare Schutzschild gegen Hitze- und Lärmstress. Ein einziger Alleenbaum verdunstet an heißen Sommertagen hunderte Liter Wasser, spendet Schatten und kühlt das Mikroklima im Quartier spürbar ab.
Alleen sind weit mehr als eine grüne Kulisse: Sie sind über Jahrzehnte gewachsene Lebensräume und wichtige Wanderkorridore für Vögel, Insekten, Fledermäuse und Kleinsäuger. Gleichzeitig prägen sie das Mikroklima unserer Stadtteile auf unnachahmliche Weise:
- Kühlleistung eines Altbaums: Ein ausgewachsener Laubbaum (wie Buche, Eiche oder Linde) verdunstet an heißen Tagen bis zu 400 Liter Wasser. Die dabei erzeugte Verdunstungskälte entspricht einer Kühlleistung von 20 bis 30 kW – so viel wie 10 bis 15 handelsübliche Klimageräte (Quelle: BUND).
- Extreme Temperaturunterschiede: Während sich unbeschatteter Asphalt in der prallen Sonne auf über 60 °C aufheizt, bleiben die Böden unter dem Blätterdach unserer Alleen bei angenehmen 20 °C bis 25 °C (Quelle: US EPA).
- Schutz vor Tropennächten: Alleen verhindern, dass sich Straßenbeläge tagsüber stark aufladen, und ermöglichen so eine spürbare nächtliche Abkühlung des Quartiers.
Hohe Versiegelung und negative Baumbilanz in Mainz
Die Umweltdaten der Landeshauptstadt Mainz zeichnen ein besorgniserregendes Bild:
- Rote Karte beim Hitze-Check: Laut der Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gehört Mainz zu den am stärksten versiegelten Städten Deutschlands [DUH].
- Schattenmangel: Eine Geodatenanalyse zeigt, dass aktuell lediglich rund 20 % des Mainzer Fußwegenetzes unter schattenspendenden Baumkronen verlaufen (Quelle: ING).
- Negative Baumbilanz: Die städtischen Zahlen offenbaren ein dramatisches Ungleichgewicht: In den Jahren 2019 bis 2023 wurden im Stadtgebiet grob gerechnet 1.070 große Bäume gefällt, während die Stadt im selben Zeitraum lediglich 250 Nachpflanzungen entgegensetzte (Quelle: Auswertung Stadt Mainz).
Vor diesem Hintergrund ist jede weitere Fällung oder Schädigung von Altbäumen für das Stadtklima unverantwortlich. Junge Nachpflanzungen benötigen 40 bis 60 Jahre, um eine ähnliche Kühlleistung zu erbringen.
Die Illusion von Ausgleichsflächen: Neuanpflanzungen ersetzen keine gewachsenen Bäume
Verweise der Planer auf etwaige Ausgleichsflächen und Neuanpflanzungen weisen wir als ökologische Mogelpackung zurück. Junge Nachpflanzungen können die klimatische und ökologische Leistung alter, gewachsener Alleenbäume auf Jahrzehnte hinaus nicht ansatzweise kompensieren:
- Verlust der Kühl- und Filterleistung: Ein einzelner alter Laubbaum verdunstet an heißen Sommertagen hunderte Liter Wasser und kühlt die Umgebung spürbar ab. Um die Beschattungs-, Kühl- und Feinstaubfilterleistung eines einzigen Altbaums zu ersetzen, wären dutzende Jungbäume erforderlich – Raum, der im dicht bebauten Stadtgebiet schlicht fehlt.
- Schweres Anwachsen im Klimawandel: Angesichts der zunehmend heißen und trockenen Mainzer Sommer haben Jungbäume extrem schlechte Startbedingungen. Selbst mit aufwendiger und kostenintensiver künstlicher Bewässerung vertrocknen viele Neuanpflanzungen bereits in den ersten Jahren oder wachsen nur sehr langsam und verkümmert heran.
- Irreversible Öko-Lücke über Jahrzehnte: Bis ein junger Baum die Kronengröße und ökologische Wertigkeit eines gefällten oder geschädigten Alleenbaums erreicht, vergehen 40 bis 60 Jahre. Diese Zeit hat die Stadt Mainz im Zuge des voranschreitenden Klimawandels nicht. Ausgleichsflächen außerhalb des Stadtteils helfen zudem den Anwohnern vor Ort nicht gegen die direkte Hitzebelastung.
Ein Blick über den Rhein:
Das Beispiel der CityBahn Wiesbaden
In Wiesbaden hat man bereits 2020 die Zeichen der Zeit erkannt und den Schutz der historischen Alleen vor das Straßenbahnprojekt Citybahn gestellt. Selbst in der dortigen, vergleichsweise breiten Biebricher Allee war das Vorhaben ökologisch nicht vertretbar – in den deutlich engeren Mainzer Alleen wären die Schäden umso verheerender.
Ein Blick in unsere Nachbarstadt Wiesbaden zeigt, dass der Erhalt historischer Baumbestände sowie das Stadtklima bei Grundsatzentscheidungen Vorrang haben muss. Dort sollte im Rahmen des Projekts „CityBahn“ eine Trasse durch die geschichtsträchtige Biebricher Allee geführt werden. Im Bürgerentscheid vom November 2020 entschieden sich die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener mit deutlicher Mehrheit gegen das Vorhaben und schützten damit ihr städtisches Grün.
Dieser Schritt mahnt auch für Mainz zur Besonnenheit:
- Die Biebricher Allee weist wesentlich breitere Straßen- und Seitenräume auf als die betroffenen Straßenabschnitte in Mainz.
- Sommer mit extremer Hitze und damit die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Klimaanpassung haben sich seit 2020 eklatant verstärkt.
Wenn bereits bei solch großzügigen Platzverhältnissen wie in Wiesbaden ein schonender Trassenbau fachlich nicht darstellbar war, verdeutlicht dies die Risiken für Mainz: In den deutlich engeren Trassenräumen der Mainzer Alleen Fällungen, radikale Rückschnitte der Baumkronen und irreparable Schäden am Wurzelwerk unvermeidbar.
Das Weltklima vs. lokaler Klimaanpassung
Der Straßenbahnausbau in Mainz wird das Weltklima nicht retten, riskiert aber vor Ort irreparable Schäden an unserer wichtigsten Klimaanpassung: unseren Bäumen. Es drohen Baumfällungen, radikale Kronenschnitte für Oberleitungen und schwere Wurzelzerstörungen.
Der geplante Straßenbahnausbau bringt massiv negative Folgen für die lokal dringend notwendigen Maßnahmen zur Hitzeminderung mit sich. Die Mainzer Alleen stehen vor einer akuten Bedrohung. Selbst wenn einzelne Bäume im ersten Schritt nicht direkt gefällt werden, führen die Bauarbeiten zu schleichenden, aber tödlichen Folgeschäden:
- Rodungen: Ganze Baumreihen und gesunde Alleenabschnitte drohen zu fallen.
- Kronenrückschnitt: Um Platz für Oberleitungen und das Lichtraumprofil zu schaffen, müssen ausladende Baumkronen radikal beschnitten werden, was die Bäume dauerhaft schwächt.
- Wurzelschäden: Die tiefgreifenden Fundamentarbeiten für Gleisbetten und die Umlegung von Versorgungsleitungen trennen Hauptwurzeln ab und unterbrechen den natürlichen Wasserhaushalt nachhaltig.
- Bodenversiegelung: Zusätzlicher Beton für die Gleisfundamente heizen das Mikroklima im Boden weiter an und schadet den Bäumen.
Anbindung des Heiligkreuzviertels –
das Hauptargument in Weisenau
Warum die Anbindung des Heiligkreuzviertels über die Goldgrube erfolgen muss, erschließ sich nicht, es sein denn, die Stadtplaner wollen um jeden Preis, koste es was es wolle, Schienen in Mainz verlegen.
Ausweislich der Verkaufsprospekte des Heiligkreuzviertels ist das Wohngebiet bereits gut an den ÖPNV angebunden. Es ist sogar eine Bushaltstelle im Viertel geplant.
Sollte dennoch eine Schienenanbindung notwendig werden, so lässt sich diese extrem umweltschonend, schnell und wirtschaftlich realisieren: Mit nur etwa 1,2 km Neubaustrecke über die Emy-Roeder-Straße an das bereits vorhandene Schienennetz in der Geschwister-Scholl-Straße.
E-Busse und autonome Systeme statt starrer Schienen
Der Ausbau des Straßenbahnnetzes in Mainz basiert auf Richtungsentscheidungen aus dem Jahr 2020 und wird bei der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2034 vollends überholt sein. Schon jetzt gibt es kostengünstigere, umweltschonendere und flexiblere Lösungen zum ÖPNV.
In Mainz gehen die Planungen an der Realität des rasanten technologischen Fortschritts und der sich dynamisch ändernden Stadt eklatant vorbei. Fahrgastströme ändern sich dynamisch – so ist bereits absehbar, dass die Universitätsmedizin Teile ihres aktuellen Standorts verlagern wird. Bis zur prognostizierten Inbetriebnahme der neuen Straßenbahntrassen im Teilprojekt 3 Heiligkreuz-Viertel und Uniklinik (ca. 2034) werden sich die Mobilitätsangebote bahnbrechend weiterentwickelt haben.
Die Beschlussvorlage '0812/2026' hält jedoch starr am Rahmen von 2020 fest. Während Städte wie Berlin (BVG) oder Hamburg (mit MOIA) mittels Bundesförderung bereits autonome und flexible Plattformen für den ÖPNV testen, ignoriert Mainz diese Chancen. Moderne E-Bus-Flotten und intelligente On-Demand-Systeme erreichen die Klimaneutralität zu einem Bruchteil der Kosten, sind hochflexibel anpassbar und hinterlassen keine zerstörten Alleen.
Der wahre Grund für den Ausbau: Fördermittel!
Ohne Fördermittel kein Straßenbahnausbau in Mainz.
Der Haupttreiber für die Straßenbahn sind die Fördermittel (Steuergelder)
- Nicht der Bedarf an neuen Trassen treibt die Millionen schwere Investition, sondern die Möglichkeit Fördermittel zu erlangen!
- Zudem gibt es Wortmeldungen aus den Ortsbeiräten die betonen, dass das Straßenbahnprojekt dringen zur Sanierung der maroden Straßen und Versorgungsleitungen in Mainz benötigt wird.
Für die Realisierung von Straßenbahnprojekten ist eine standardisierte Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) erforderlich. Dabei werden Bau-, Betriebs- und Instandhaltungskosten dem gesellschaftlichen Nutzen, etwa Zeitersparnissen gegenübergestellt. Ein Nutzen-Kosten-Faktor über 1,0 ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass das Projekt Fördermittel von Bund und Land erhält. Die Bundesförderquote für neue Straßenbahnprojekte liegt derzeit bei bis zu 75 Prozent der Baukosten. Bei einer zusätzlichen Übernahme der Planungskosten würde die Förderung bei bis zu 90% liegen.
Aus Sicht der Planer ist deshalb eine hohe Erschließungswirkung wichtig. Nach der aktuellen Planung soll nicht nur das Heiligkreuz-Viertel und die Uniklinik angebunden werden, sondern auch die Wohngebiete bis nach Alt-Weisenau und hoch bis auf die Frankenhöhe (s.g. Y-Variante). Siehe: Ausbauplanung.
Aus den Ortsbeiräten war zu hören, dass das Straßenbahnprojekt dringend zur Sanierung der maroden Straßen und Versorgungsleitungen in Mainz benötigt wird.
“M wie Zukunft - (Meine) Eure Straßenbahnstadt”
Dieses Projekt mit starrer Trassenführung und einem Verkehrsmittel aus dem letzten Jahrhundert wird in Mainz von einer kleinen Gruppe Nostalgie verliebter und Ideologie gesteuerter Straßenbahnfreunde getrieben.
Wir als BI „Mainzer Alleen schützen“ betonen ausdrücklich:
Wir sind nicht grundsätzlich gegen das Verkehrsmittel Straßenbahn.
Schienengebundener Nahverkehr hat dort seine Berechtigung, wo eigene Gleiskörper ohne den Verlust von Bäumen und Grünflächen gebaut werden können, ausreichend Raum für den übrigen Straßenverkehr bleibt, die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner zumutbar sind und eine nachgewiesene Nachfrage besteht.
Dies trifft jedoch für wesentliche Teile der aktuell geplanten Streckenführung – insbesondere im Bereich der gewachsenen Mainzer Alleen – schlichtweg nicht zu.
Wo Natur, Lebensqualität und Sicherheit gefährdet werden, ist die Straßenbahn die falsche Wahl.
Die Bürgerbeteiligung unter dem Radar -
Informationsdefizit
Durch die Marketingfirmen Lots* und Senf wurde das Mainzer Projekt “M wie Zukunft meine Straßenbahnstadt” im Internet medial umfangreich inszeniert.
Wer die Internetseiten kennt, kann dort entnehmen, dass ein Interessensbeirat seit 2023 für das Teilprojekt 3 – Heiligkreuz-Viertel und Uniklinik an der Auswahl der Streckenabschnitte für den Straßenbahn-Trassen-Neubau beteiligt war.
Nur, wer kennt diese Internetseiten?
Es ergibt sich eine eklatante Kluft zwischen einem kleinen Kreis von Wissenden und der breiten Bevölkerung entlang der neu geplanten Trassen der Straßenbahn.
Die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Mainzer Alleen wurden bisher weder ausreichend informiert noch aktiv eingebunden. Die meisten Menschen können sich schlichtweg nicht vorstellen, dass eine Straßenbahntrasse durch ihre gewachsenen Alleen gelegt werden soll.
Wir fordern einen sofortigen Stopp dieser intransparenten Planungspolitik und eine Beteiligung auf Augenhöhe!
Unsere zentralen Forderungen
Wir fordern den Stopp der Planungen durch unser Mainzer Alleen, den Erhalt und die Pflege unseres Baumbestands, den Einsatz moderner E-Mobilität sowie eine ehrliche Bürgerbeteiligung und den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern.
- Keine Straßenbahntrasse durch Mainzer Alleen: Vollständiger Schutz unseres wertvollen Baumbestands in allen Stadtteilen – jeder Baum zählt!
- Erhalt, Pflege & Schwammstadt-Prinzip: Aktive Förderung der Wasserzufuhr für Altbäume, Begrünung von Randstreifen und konsequente Umsetzung von Regenwasser-Versickerungskonzepten.
- Baumpatenschaften ermöglichen: Schaffung rechtlicher und praktischer Rahmenbedingungen, damit Anwohnerinnen und Anwohner Patenschaften für Bäume in ihrer Straße übernehmen können.
- Echte Bürgerbeteiligung: Frühzeitige, transparente und verbindliche Einbindung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entlang der geplanten Trassenführung bei allen zukünftigen Verkehrsplanungen.
- Anpassung an den technologischen Fortschritt: Ausrichtung des ÖPNV auf E-Busse, autonomes Fahren und flexible Bedarfe statt unflexibler Schienensysteme und einer starren Orientierung an Beschlüssen aus dem Jahr 2020.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern: Kein Einsatz von öffentlichen Mitteln (Landes- und Bundesfördergelder) für Trassen, deren Wirtschaftlichkeit und Erforderlichkeit nicht unabhängig und transparent nachgewiesen sind.
Quellverweise
Leistungen von Stadtbäumen - Grün in die Stadt
[BUND] (Quellen: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. – FLL-Baugrund- und Baumpflege-Richtlinien; BUND – Ökologische Leistungen von Stadtbäumen)
[US EPA] (Quellen: US EPA – Reducing Urban Heat Islands: Trees and Vegetation; Landsberg, H. E. – The Urban Climate)
[DUH] Hitze-Check_Staedte-Bundeslaender_Rheinland-Pfalz.pdf
[ING] Viele Bäume, kaum Schatten: Was deutsche Städte beim Hitzeschutz übersehen
Lots (Lots Gesellschaft für verändernde Kommunikation) Mainzer Mobilität | Lots*
Senf ist die digitale Beteiligungssoftware für Planungsbüros:
Beteiligungssoftware & Bürgerbeteiligungsplattform für Planungsbüros | Senf
Allee - An der Goldrube

Allee - Hechtsheimer Strasse

Allee - Am Stiftswingert u. Göttelmannstraße

Allee - Am Linsenberg

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